PD Dr. Florian Herrmann, ein Herzchirurg am LMU Klinikum, wurde von der Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) für seine Forschungsarbeiten ausgezeichnet
Sein Fachartikel zum Thema Langzeit-Monitoring von Vorhofflimmern nach Bypass-Operationen wurde von der EKFS als "Paper of the Month" (Januar 2026) ausgewählt

Long-Term Continuous Monitoring of New-Onset Atrial Fibrillation After Coronary Artery Bypass Grafting
In unserer Studie erhielten Patientinnen und Patienten am Ende der koronaren Bypassoperation kleine Herzmonitore, die direkt unter der Haut der Brustwand eingesetzt wurden. Diese Geräte ermöglichten eine lückenlose Überwachung des Herzrhythmus über ein Jahr. Wir konnten zeigen, dass fast die Hälfte der Operierten im ersten Jahr nach dem Eingriff erstmals Vorhofflimmern entwickelte. Die Rhythmusstörung trat überwiegend in den ersten 30 Tagen auf und danach nur noch selten. Betrachtet man das gesamte Jahr, verbrachten die Betroffenen insgesamt nur sehr kurze Zeit im Vorhofflimmern. Da die Störung meist früh nach der Operation und nur für kurze Zeit auftrat, sollte die in den Leitlinien empfohlene längerfristige orale Antikoagulantion oder „Blutverdünnung“ bei diesen Patientinnen und Patienten kritisch hinterfragt werden.
https://jamanetwork.com/journals/jama/article-abstract/2839710
Journal: JAMA
Autor: PD Dr. Florian Herrmann
Institution: Herzchirurgische Klinik und Poliklinik, LMU Klinikum, LMU München
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